Baubericht vom Rabensteiner Friedhof

Soweit ich zurückgesehen habe, ist seit mehr als 5 Jahren kein Baubericht im Gemeindeboten gewesen. So wird es Zeit, wieder einmal davon zu schreiben.

Im Jahr 2007 wurde an der Friedhofskapelle das letzte Dachstück über dem Abschiedsraum neu gedeckt. Ein großer Teil davon konnte letztmalig durch Fördermittel der Stadt Chemnitz bezahlt werden. Die Innensanierung der Kapelle wurde im folgenden Jahr durchgeführt. Dabei wurden Schäden ausgebessert, ein komplett neuer Anstrich durchgeführt und neuer Fußboden verlegt.

2010/ 2011 wurde das undichte Terrassendach in Angriff genommen, die originalen Säulen wieder aufgemauert, abgedichtet und ein neues Geländer installiert. Nun sind die Voraussetzungen geschaffen, um die Toiletten im Jahr 2013 zu sanieren. Die diesjährigen Bauarbeiten am und im Friedhof betreffen den Anschluß dieser Toiletten an die öffentliche Kanalisation. Der Kirchenvorstand hat sich zu dieser Maßnahme entschlossen, damit die lästigen Leerungen der alten, baufälligen, abflußlosen Grube entfallen können, und damit auch die enormen Leerungskosten. Der Bau des Anschlusses entlang der Röhrsdorfer Straße ist natürlich auch kostenintensiv, doch auf lange Sicht ist diese Lösung besser. Die finanziellen Mittel werden ausschließlich vom Friedhofshaushalt erbracht, der durch Gebühren-einnahmen gedeckt wird.

Damit der Friedhof seinen Zweck erfüllen kann, sind ständig Veränderungen notwendig. Eine der Überlegungen ist ein neuer Friedhofseingang für Fußgänger dort, wo jetzt eine Lücke in der Hecke zum Parkplatz klafft. Für Kritik, Meinungen und Vorschläge bin ich jederzeit offen.

Ab dem 1. Juli ist auf dem Friedhof eine (halbe) Stelle des Bundes-freiwilligendienstes eingerichtet worden, um zusätzliche Arbeiten (Naturschutz, Wegeausbesserungen, Mithilfe bei Neuanlagen u.a.) zu erledigen, die sonst nicht machbar wären. Diese Stelle ist mit Friedemann Otto besetzt, und wir sind froh über diese Möglichkeit.

Der Friedhofsverwalter Volker Heim - im Namen des Bauausschusses