Grußwort von Diakon i.R. Eberhard Uhlig

... und ich wende mich wieder mal an euch, liebe ehemalige Christenlehrekinder.

Von 1956 bis 1994 war ich als Gemeindediakon bei der St. Georgkirchgemeinde Rabenstein-Rottluff angestellt. Zu meinen Aufgaben gehörte auch die Christenlehre. In den zahlreichen Christenlehrestunden habe ich euch viel von GOTT, von JESUS CHRISTUS, seinem Sohn, auch zum Teil von Menschen heute erzählt.

Von GOTT, dem Allmächtigen, dem Schöpfer und Erhalter allen Lebens, von seinen gewaltigen Taten für sein auserwähltes Volk und allen Völkern, bis heute. Nicht wenige Menschen erzählen, wie GOTT ihnen im Leben geholfen hat. Die Schauspielerin Veronika Ferres sagt: "Ich weiß, dass es GOTT gibt. Er hat mich errettet." Meines Wissens von einer schweren Krankheit. Menschen sagen das manchmal. GOTT hat mir geholfen, GOTT sei Dank.

Von JESUS: Er kam als Mensch in unsere Welt. Er hat viel vom Reich GOTTES geredet und sehr viele Kranke geheilt. Wir sagen oft: Er tat viele Wunder. Aber besser ist: Das waren alles Zeichen seiner Gotteskraft und wollten zum Glauben an ihn und GOTT aufrufen.

Nun ist die Zeit vergangen. Ihr seid alle "gestandene Frauen und Männer", habt Familie, einen (fast Traum-) schönen Beruf mit hoffentlich gutem Verdienst, könnt euch manches leisten, einen tollen Urlaub, eine Weltreise.

Die Älteren von euch gehen langsam auf die Rente zu. Was kommt nun noch? Na ja, das Altern mit allen Nebenwirkungen. Aber wir lassen uns nicht Angst machen. Wir werden alles akzeptieren und daraus das Beste machen.

Wir werden vielleicht 70, 80, 90 Jahre alt, können aber vielleicht schon jetzt sagen: Ich habe (fast) alles erreicht was ich wollte und kann mit meinem Leben zufrieden sein. Manche sagen: Ich habe mein Leben gelebt.

Aber liebe Freunde! Das ist noch längst nicht alles! GOTT hat für seine geliebten Menschen eine über alle Maßen grandiose Zukunft vorgesehen: Er will mit vollendeten Menschen in seinem vollendeten Reich ewig leben. Was heißt vollendet? Da hilft uns die Reformation mit ihren vier Überlebenskraftquellen. Sie heißen: JESUS, die Gnade, der Glaube, die Bibel. Wenn wir sie in unser Leben einlassen, ihnen vertrauen, sind wir auf dem einzig richtigen Weg zum Ziel, zur Ewigkeit.

Es grüßt euch Eberhard Uhlig

Pfarrhaus Rabenstein, Christian Wendt 07/2018 Pfarrhaus Rabenstein, Christian Wendt 07/2018