Andacht zum Monatsspruch Mai

Mai 2019

Dieser Satz stammt aus einem Gebet von König David. Der Prophet Nathan hat David im Auftrag Gottes den Fortbestand seines Hauses und seines Königtums zugesagt (2.Samuel 7,1 6).

Darüber hinaus wird David die Verheißung gegeben, dass einer seiner Nachkommen den Tempel für JAHWE, den Gott Israels, bauen darf. Dieser Tempel ist ja unter der Herrschaft seines Sohnes Salomo gebaut worden (1 .Könige 6,1 folgende). Diese Verheißungen Gottes beantwortet David mit Lob und Dank, mit Anbetung und Gehorsam. Er blickt staunend und dankbar zurück. Was Gott aus ihm gemacht hat. Vom Hirtenjungen zum König von Israel. "Ich habe dich von der Weide hinter der Herde weggeholt, damit du ein Fürst seist über mein Volk Israel." (2.Samuel 7,8).

Gott schenkt Segenslinien. David und Salomo gehören in eine Linie, die über viele Generationen bis zu unserem Herrn JESUS CHRISTUS führt. So bezeugt es die Bibel (Matthäus 1 ). In JESUS sind die Segenslinien Gottes weitergegangen. Bis in unsere Zeit. Wir können sie in der Gemeinde JESU und auch in unserem persönlichen Leben entdecken. Und durch unseren Herrn JESUS CHRISTUS dürfen wir ein Leben voller Verheißungen führen. So wie der Thron Davids, laut Gottes Verheißung, für immer Bestand hat, dürfen wir hineinleben in Gottes Ewigkeit. Da haben wir viele Gründe unserem Gott Lob, Dank, Anbetung zu bringen und IHM von Herzen dankbar und gehorsam zu sein.

Ich wünsche uns allen, Gottes Segenslinien staunend und dankbar zu entdecken.

Euer Andreas Uhlig

Monatsandacht für Kinder

Liebe Kinder,

es ist Frühling geworden und schon früh am Morgen zwitschert es überall. Jeden Sonnenstrahl genießen Menschen und Tiere. Anfang Januar entdeckte ich in unserem Garten ein Schneeglöckchen. Da starker Frost angesagt war, nahm ich es mit in die Stube und stellte es in eine kleine Vase. Meine Familie freute sich mit mir am ersten Frühlingsbote. Unter einer Schneedecke hätte das Schneeglöckchen gut geborgen den Frost überstanden, aber so wäre es erfroren. Die vielen Blumen, die jetzt erst blühen, haben lange genug geborgen in der Erde gewartet.

An unserem Pflaumenbaum hängt ein Nistkasten. Schon im Februar haben die Meisen neugierig hineingeschaut, ob sie darin ein kunstvolles Nest für ihre Jungen bauen wollen. Fleißig tragen sie weiche Materialien wie Moos und trockene Gräser hinein. Für kurze Zeit bauen sie ein Meisterwerk, damit die Eier gut gepolstert und geborgen für die Brutzeit dort liegen können. Liebe Kinder, die Vögel bauen ein Nest für ihre Jungen. Eure Eltern haben euer Zuhause mit viel Liebe eingerichtet und ihr werdet gut versorgt. Sie schenken euch Geborgenheit und kümmern sich um alles, was dazu nötig ist. Vielleicht habt ihr auch schon mal gefroren und es war dann wohltuend, wenn jemand eure kalten Hände oder Füße erwärmt hat. Aber was richtige Kälte und kein warmes Zuhause bedeutet, davon wissen nur die ganz Alten in unseren Familien. Wir haben es alle echt gut. Dafür wollen wir Gott jeden Tag danken.

Geborgenheit kann sich ganz verschieden anfühlen. Einmal kann es der kalte Schnee sein, oder das weiche Vogelnest, euer kuscheliges Bett, wärmende Hände und gemütliche Stuben. In eurer Familie erlebt ihr den Schatz der Geborgenheit. Besonders wichtig für uns Kleine und Große, Junge und Alte ist es, dass wir in Gottes Liebe geborgen sind. Wenn uns manchmal etwas traurig macht, weil wir zum Beispiel im Krankenhaus sein müssen, dann fehlt uns unsere Familie. Doch unser Herr Jesus ist bei uns, tröstet uns und schenkt uns Geborgenheit.

Ich wünsche euch allen sehr, dass ihr geborgen aufwachsen könnt.

Es grüßt euch herzlich eure Elisabeth Kurth