Andacht zum Monatsspruch Juli

Juni/Juli 2019

“... jetzt hör mir doch endlich mal zu! “ “Oh,das ist mir jetzt so unüberlegt rausgerutscht!“ “Ich explodiere gleich... !“ Diese Sätze haben wir alle schon mal gehört. Auch in der Bibel geht es um Hören, Reden und Explo... nein, die Bibel verwendet hier den Begriff Zorn. Dem Jakobus, einer der führenden Männer der ersten Gemeinde in Jerusalem, war das so wichtig, dass er schreibt:
“Eins m ü s s t ihr wissen, meine lieben Brüder: Jeder Mensch sei schnell bereit zum Hören, aber bedächtig zum Reden und langsam zum Zorn!“ Dieser Satz ist zweitausend Jahre alt aber hochaktuell. Hören, reden, gelassen oder heftig reagieren kommt in unserem Leben täglich vor. Deshalb bezieht Jakobus diese Lebensbereiche mit in seine Ermahnungen an die Gemeinde ein. Und er stellt hören, reden und zornig sein in den Zusammenhang unseres Lebens mit GOTT. Im nächsten Vers schreibt er: “Ein zorniger Mann tut nicht, was vor Gott recht ist“, oder ein paar Verse weiter: “Hält sich jemand für gottesfürchtig, kann aber seine Zunge nicht zügeln, der betrügt sich selbst.“ Darum lasst uns nicht müde werden auf GOTT zu hören. Zusammen mit der Gemeinde im Gottesdienst, im Hauskreis oder auch allein in der Stille. Dazu ist es notwendig alle Störfeuer auszuschalten. Also Radio aus, Fernseher aus, Handy aus oder was uns noch vom konzentrierten Hören auf Gottes Wort ablenkt. Und eins müssen wir mit einkalkulieren. Wenn wir auf GOTT hören, ist in der Hölle Großalarm. Das will der Teufel auf alle Fälle verhindern. Aber es ist so wichtig, was GOTT uns sagt. Dass er uns liebt und seinen Sohn für uns ans Kreuz gegeben hat. Dass er uns an die Hand nimmt und uns zum Ziel bringt. Und dass er uns in Dienst nimmt für unsere Mitmenschen da zu sein. Und er macht uns fähig zuzuhören was andere Menschen uns erzählen, ihre Nöte und Probleme, ihre Ängste und Sorgen und Zweifel. Dann befähigt ER uns helfende, tröstende Antworten zu geben, nicht vorschnell und belehrend, sondern liebevoll und einfühlsam. Dann macht ER uns bereit für andere im Gebet einzustehen, sie ein Stück zu begleiten, für sie da zu sein. Jakobus ermahnt uns das Gehörte und Erkannte auch in die Tat umzusetzen: “Seid Täter des Wortes und begnügt euch nicht mit dem bloßen Hören.“ Und was machen wir mit unserem Zorn? Der sicher auch manchmal berechtigt ist. Reden und Handeln im Zorn machen meist die Situation nicht besser. Die Bibel gibt uns einen weisen Rat: “Lass die Sonne über deinem Zorn nicht untergehen.“ Manchmal hören wir nicht richtig hin, oder hören auf den Falschen, reden vorschnell und unüberlegt, verletzen mit unseren Worten, werden zornig und tun das Verkehrte. Mit dieser Schuld dürfen wir zu JESUS kommen, der sie uns vergibt. ER hat dafür am Kreuz von Golgatha bezahlt. Er nimmt uns unsere Lasten ab, und wir dürfen entlastet unseren Weg weitergehen. GOTT sei Dank !

Es grüßt euch Andreas Uhlig

Monatsandacht für Kinder

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